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Mein Stil Blackworks/ Black & Grey

Was ist Blackwork?

Blackwork ist, wie der Name übersetzt eigentlich schon sagt, Arbeit mit schwarzer Farbe und ihren Schattierungen, sprich Graustufen (Black & Grey). Der Begriff bezieht sich also auf die Farbgebung des Tattoos und bezeichnet somit eigentlich keine eigene Stilrichtung, sondern vielmehr die Art und Weise, eine Idee künstlerisch umzusetzen.
Der Ursprung liegt hier wohl bei keltischen Tätowierungen und Tribal-Art, führt jedoch heute viel weiter. Blackwork-Künstler sind wahre Schattierungsmeister und können aus so wenig Farbe unglaubliches herausholen. Insbesondere Portraits oder besonders reale Tattoos profitieren enorm davon.
Ebenso nur in Schwarz gehalten sind Styles wie Dots & Lines. Hier drücken sich Künstler nur mit der Verwendung von Punkten und Linien aus.
Meinen Stil übe ich im Spadetattoo Hambrug aus, mann muss nur Tattoo Hamburg fragen und schon weiß fast jeder in Hamburg, welches Studio gemeint ist.

Warum ein Blackwork –Motiv?

Ein Tattoo in Schwarz- und Graustufen ist oft unauffälliger oder auch weniger gewollt fröhlich, es fügt sich, natürlich auch von der Form abhängig, geschmeidig an Körperformen an und geht mehr auf die Ursprünge des Tattoos mit weniger Farben zurück, wie auf die Markierungen der Krieger z.B. bei den Maori.
Ob sich jemand für diese oder für bunte Tattoos entscheidet, bleibt vor allem dem persönlichen Geschmack geschuldet.

Was ist ein Mandala?

Das Mandala kennt man wahrscheinlich am ehesten aus der Schulzeit, wenn Zeiträume zu überbrücken waren und der Lehrer einen beschäftigt wissen wollte oder leidigen Vertretungsunterricht leistete, kam nicht selten so ein rundes „Ausmalbildchen“ mit Mustern oder Blumen herbei. Tatsächlich steckt hinter diesen wohlangeordneten Bildern aber einiges mehr.
Mandalas sind nicht nur rund und symmetrisch, sie sind auch immer an einem Mittelpunkt orientiert. Durch ihre in sich völlig runde, geschlossene Form in verschiedensten Mustern, die durchaus auch Motive wie z.B. Blumen, enthalten können, erinnern sie stark an die Triskele, das Symbol der ewigen Wiederkehr und der Verbundenheit jedes einzelnen Teils zum Ganzen und ebenso auch an manche Religion (z.B. den Buddhismus, in dem die Wiederkehr und der Kreislauf des Lebens ebenfalls eine große Rolle spielen.)
Mandalas sind keine Bilder zum Zeitvertreib, sie haben beruhigende und zentralisierende Wirkung und symbolisieren, dass alles miteinander verbunden ist. Kein Eingriff, ohne Veränderung. Keine Handlung, ohne Folgen. Allein hierdurch sind sie prädestiniert für Tattoos.

Warum Mandala-Style?

Tattoos im Mandala-Style sind nicht immer zwangsläufig klassisch rund, die Grenzen sind auch hier gern offener und moderner. Oft werden sie in der Dotwork-Methode gestochen und glänzen durch ihre in sich geschlossene Ausdrucksstärke. Dreidimensionalität ist eher selten und nicht gewollt. Der Symbolcharakter überwiegt. Aufwendige Muster und vor allem die Symmetrie verlangen dem Tattoo-Künstler ein gutes Gefühl hierfür ab. Sich für ein Tattoo im Mandala Style zu entscheiden bedeutet, seine Verbindung mit dem Ganzen anzuerkennen, sich als Teil des Ganzen zu betrachten und dies auch nach außen tragen zu wollen. Sie können aber auch individuelle Bedeutungen oder gar Mantras (Motivationen) sein. Das Bedürfnis, Harmonie oder Entspannung durch sie auszustrahlen ist spürbar. Insgesamt bietet dieser Stil also sehr positive Motive.

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